Ho'oponopono

Ho’oponopono ist ein hawaiianisches Vergebungsritual, das schon sehr lange genutzt wird, um Konflikte in der Gemeinschaft zu lösen. Bei dieser Methode bekommen alle Beteiligten den Raum, um ihre Gefühle und Gedanken zu dem Problemthema zu äußern. Dieser Prozess wurde damals von einem Mentor begleitet, der nicht Partei ergreift, sondern wertungsfrei begleitet und anleitet, um die Differenzen zu lösen.

Vor einigen Jahren wurde dieser Prozess stark vereinfacht, sodass man ihn auch alleine durchlaufen kann.

Wenn man als Therapeut oder als Vertrauensperson das Thema „Vergebung“ im Heilungsprozess anspricht, stößt man nicht selten auf Widerstand. Viele meinen, dass zu vergeben bedeutet, alles gut zu finden, was geschehen ist und den Menschen, der einen verletzt hat „davon kommen“ zu lassen. Tatsächlich geht es bei der Vergebung darum, sich selbst von der alten Geschichte zu befreien. Jahrelang Wut, Groll, Trauer oder sogar Angst zu empfinden ist nicht gesund und kann uns in allen möglichen Lebensbereichen limitieren.

Die Einsatzmöglichkeiten von Ho’oponopono sind zahlreich. Belastete Beziehungen zu anderen Menschen, auch zu denen, die bereits gestorben sind, Beziehung zum Geld, zum eigenen Körper oder zu der turbulenten Welt da draußen… jedes dieser Themen kann mit Ho’oponopono gelöst werden oder bringt uns der Freiheit wieder einen Schritt näher.

In der Gruppe ist dieser Prozess besonders intensiv und wirkungsvoll, weswegen ich die Ho’oponopono Abende ins Leben gerufen habe. Manchmal bringt man selber ein Thema mit, manchmal ist man als Unterstützung für die anderen da. Egal, wie der Abend sich gestaltet, wir haben die Chance uns wieder ein Stück weiter zu entwickeln.