Geht es Ihnen auch auf die Nerven?

Anlässlich meines aktuellen Beitrages in der Maiausgabe der Landsberger Monatszeitung, möchte ich einen Textausschnitt daraus wiedergeben und vertiefend auf die Möglichkeiten der Behandlung und Unterstützung eingehen.

Der Volksmund hat ganz wundervolle Formulierungen, wie „sein Herz auf der Zunge tragen“, „es ist uns eine Laus über die Leber gelaufen“ oder „etwas geht uns auf die Nerven“. Als ich mich mit den Alternativen zur Schulmedizin beschäftigt habe, durfte ich erkennen, dass an diesen Aussprüchen sehr viel Wahres dran ist.

Ist unser Nervensystem aufgrund einer erhöhten Stressbelastung über längere Zeit stark gefordert, kann das Auswirkungen auf das Gleichgewicht in uns und damit auf unseren Körper, Geist und Seele haben.

Wie fühlt es sich an, wenn uns etwas auf die Nerven geht? Die Beschwerden können sehr vielfältig sein und akut auftreten oder sich schleichend entwickeln. Es können z.B. Kribbeln, Taubheit oder  Einschlafgefühle in einigen Körperbereiche auftreten. Die Nerven machen mit schmerzhaften Ausstrahlungen in die Arme und Beine auf sich aufmerksam oder wir fühlen uns innerlich unruhig, sind völlig erschöpft und liegen trotzdem nachts wach. Ein dünnes Nervenkostüm zeigt sich auch, wenn wir emotionaler auf andere Menschen und Lebensumstände reagieren, als normalerweise.

Die Ursachen für eine erhöhte Belastung unserer Nervenstrukturen sind zahlreich und liegen auf körperlicher, geistiger und emotionaler Ebene. Um das Nervensystem zu entspannen und zur Ruhe zu kommen, haben sich in meiner täglichen Arbeit die Craniosacraltherapie , einigen schamanischen Techniken und der Einsatz von Blütenessenzen sehr bewährt, um das Stresslevel „runter zu fahren“ und das Gleichgewicht in uns wieder herzustellen.

Ich möchte nun speziell auf die Nummer 1. aus den Delila Blütenessenzen – „das Vertrauen“ eingehen. Wie bereits erwähnt, sind die Ursachen für eine Stressreaktion sehr vielfältig. Es kann also sein, dass man bei einer individuellen Testung mit einer anderen Flasche und ihrem Thema arbeiten sollte. Hier und heute erscheint mir aber das Thema  „Vertrauen“ besonders passend.

Beim Thema „Vertrauen“ handelt es sich um eine Art Urvertrauen, mit dem wir als Kinder schon auf die Welt kommen. Wir sind zu diesem Zeitpunkt so unglaublich klein und hilflos, sind vollkommen abhängig und darauf angewiesen, dass man sich um uns kümmert. Wir vertrauen darauf, dass unsere Eltern verstehen, was wir brauchen und dass Mutter Erde uns mit allem versorgt, was wichtig ist. Genau das ist die Qualität – das Geschenk der Nummer 1: die Gewissheit, dass wir zu jedem Zeitpunkt unseres Lebens beschützt, geborgen und versorgt sind. Wenn wir in uns diesen sicheren Raum haben, ihn jederzeit betreten können, kann viel Anspannung von uns abfallen. Wie ein Kind machen wir uns dann voller Neugier auf den Weg, sagen „ja“ zum Leben und gehen mit leichtem Schritt.

Ich möchte natürlich nicht damit sagen, dass man blind durch das Leben stolpern und jede Achtung und Vorsicht in den Wind schießen sollte. Es geht vielmehr darum seinen Sorgen, Ängsten und Zweifeln ihren rechtmäßigen Platz zuzuweisen. Ängste sind super und sie sind wichtig, sozusagen super wichtig. Sie warnen uns, vermelden, dass wir soeben dabei sind unsere Komfortzone und den bekannten Raum zu verlassen. Wir sind mit erhöhter Achtsamkeit unterwegs. Das ist auch genau richtig so. Wir lernen uns in dem neuen Terrain zu bewegen und die Vorsicht, Ängstlichkeit und Unsicherheiten lassen nach. Wir haben dazu gelernt und sind gewachsen.

Das, was uns auf die Dauer schädigt und krank macht, ist wenn wir es nicht schaffen das Alarmsystem in uns wieder abzustellen. Plötzlich lauern die Gefahren überall. Es gibt kaum noch Möglichkeiten und Situationen in denen man sich entspannen und erholen kann. In uns läuft eine Dauerschleife. Wie eine Schallplatte mit einem Sprung erzählt uns eine Stimme in unserem Kopf, dass die Welt da draußen sooo gefährlich ist. Dabei sitzen wir vielleicht grade bei einer gemütlichen Tasse Tee und mit unserer Kuscheldecke auf der Couch. In diesem Moment ist die Stimme der Angst nicht mehr hilfreich. Sie entfernt uns von unserem inneren Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit und verhindert, dass wir unsere innere Stimme hören und ihr folgen können.

Die Nummer 1 hilft uns beim Entspannen, ermöglicht in vielen Fällen einen tieferen Schlaf und fördert das Vertrauen in dieses Leben, in Mutter Natur und in unsere Mitmenschen. Wir können tief durchatmen und fühlen uns in jedem Augenblick versorgt. Diejenigen unter uns, die das erkennen und tief in sich spüren, fühlen sich unfassbar reich beschenkt.

 

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